Montag, 31. Januar 2011

Kehrtwende in der Rentenpolitik

Kehrtwende in der Rentenpolitik - Gesetzliche Rente - FOCUS Online                            
Die Regierung will rüstigen Rentnern künftig erlauben, ihre Rente bis zur Höhe des letzten Bruttos durch Nebenjobs aufzubessern. Ohne Abschläge. Das soll nicht nur den Lebensstandard heben – auch die Wirtschaft könnte profitieren.
Viele jüngere Ruheständler können ihre Altersrente nach „Bild“-Informationen künftig deutlich stärker aufbessern als bisher. Wie die Zeitung in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf die FDP berichtet, hat sich die schwarz-gelbe Koalition auf eine Änderung der Zuverdienstgrenzen verständigt. Die Neuregelung gilt demnach für alle, die beim Eintritt in die Altersrente jünger als 65 Jahre sind. Sie sollen künftig mit Rente und Zuverdienst maximal das letzte Bruttogehalt erreichen dürfen. Die Änderung soll bis Ende 2011 umgesetzt werden.

Eine Verkäuferin mit einem letzten Bruttogehalt von 2200 Euro im Monat und einer Altersrente von 730 Euro könne dann mit einer Tätigkeit fast 1500 Euro monatlich zusätzlich verdienen, ohne Einbußen bei der gesetzlichen Rente hinnehmen zu müssen, hieß es dem Bericht zufolge. Bislang liegt die Grenze für diesen Personenkreis bei 400 Euro Zuverdienst im Monat. Wie die Zeitung weiter schreibt, sind von der Neuregelung voraussichtlich weit mehr als 300 000 der etwas über 700 000 Neurentner im Jahr betroffen. An den derzeitigen Zugangsregeln zur Altersrente soll sich allerdings nichts ändern.
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